Digitalisierung: Arbeitnehmer kontra Maschine

Posted in communication, Democracy, Digitalisierung, economic policy on Oktober 23rd, 2018 by valerie

Die Rolle der Politik

Mit der fortschreitenden Digitalisierung drängt sich die Frage heraus, in welchem Beziehungsgeflecht der Arbeiter bzw. der Arbeitnehmer zukünftig zur Maschine stehen wird?

Bis dato diente der technologische Fortschritt zur Steigerung der Produktivität der Arbeiter und Arbeitnehmer. Diese Produktivitätssteigerung wiederum ermöglichte Lohnsteigerungen und erhöhte somit die Kaufkraft der Arbeitnehmern. Was zum Wirtschaftswachstum und Wohlstand führte. So der Übergang zum Beispiel von agrarischen zur industriellen Produktion.

Im Digitalisierungszeitalter emanzipiert sich jedoch die Maschine. Sie fungiert nunmehr nicht mehr nur als mittel zum zweck der Produktivitätssteigerung der Arbeiter, sondern als Selbstzweck. Als solche, tritt sie selbst als Arbeitnehmer in Erscheinung. Und  ein unschlagbarer dazu. Gegen die Maschine ist der Mensch nicht konkurrenzfähig, somit verdrängt sie ihn vom Arbeitsmarkt. Aus jetziger Sicht ist die Massenarbeitslosigkeit die darauffolgende Konsequenz.

Gegenwärtig ist die Automatisierung unaufhaltsam und alle Zeichen deuten darauf, dass sich die Maschine und der Mensch auf dem Arbeitsmarkt schon lange als Konkurrenten gegenüber stehen. So werden weltweit zum Beispiel immer mehr Roboter in der Arbeit eingesetzt. Laut dem 2018 von International Federation of Robotics herausgegebenen World Robotic Reports, verzeichnete die Nachfrage nach Roboter ein Rekord im Jahr 2017. So wurden 381 000 Einheiten weltweit geliefert. Was laut dem Bericht einen Anstieg von 30 Prozent gegenüber von 2016 entspricht und eine Steigerung um 114 Prozent an alljährliche Umsatzvolumen an Industrierobotern in den letzten fünf Jahren bedeutet.

Mit blick auf die Tatsache, dass der Mensch bisher durch seine Produktivität in Form von Arbeit einen Lohn erzielen konnte, der  ihm den Kauf von Gütern ermöglichte und dadurch zur Ankurbelung der Gesamtwirtschaft beitragen konnte, stellt man sich die Frage über die zukünftige Herkunft seiner Kaufkraft und somit danach wer die  Erzeugnisse konsumieren wird, die die Maschine in unvorstellbaren Umfänge zu produzieren in der Lage sein wird, wenn der Lohn weiterhin eine Konsequenz der Arbeit bliebe und Maschinen statt Menschen für die Arbeit eingesetzt werden? Darüberhinaus stellt sich auch die Frage der zukünftigen Staatliche Einnahmen. Wenn die Lohnsteuer aufgrund der Massenarbeitslosigkeit weg fällt, wie kommt dann der Staat seine Aufgaben und Pflichten nach?

So gesehen verändert die Digitalisierung nicht nur die Arbeitswelt radikal, sie definiert den Staat als ganze und seine Rolle neu. Hier liegt eine der größten Herausforderungen die es für die Politik zukünftig zu bewältigen gilt. Je früher sie handelt, desto besser.

 

 

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Politikverdrossenheit? Davon keine Spur in Unterschleißheim

Posted in Democracy, german post, Innenpolitik, Integration, migration, worth reading on Februar 19th, 2013 by valerie

Im Endspurt ihres Wahlkampfes angelangt, waren die vier bürgermeisterkandidaten Brigitte Weinzierl (CSU), Christoph Böck (SPD), Jürgen Radtke (Bundnis 90/die Grüne) und Martin Reichart (freie Bürgerschaft e.V.) gestern, im Rahmen einer Posiumdiskussion  bestrebt, die Bürger anhand ausgewählter Themen davon zu überzeugen, dass sie die beste Wahl für die Zukunft der Stadt Unterschleißheim sind.

Noch lange  vor dem Beginn der um 19 Uhr angesetzten Diskussion, standen bereits alle Bewerber auf dem Podium. Während sie nervös auf den Anpfiff warteten, füllte  sich der Bürgersaal langsam aber sicher. So waren Kurz vor 19 Uhr bereits sowohl alle 610 Sitzplätze, als auch sämmtliche Stehplätze von interessierten Bürger besetzt, die  sich von der Kompetenz ihrer Bewerber  überzeugen wollten, um sicher zu gehen, dass sie  am 03.03.2013 ihren Kreuz auch an der  richtigen Stelle machen werden.

Unter den zur Diskussion gestellten Themen zählten unter anderem:

1) Der demographische Wandel

Dessen Relevanz, aus der Tatsache herrührt, dass in Unterschleißheim 17 Prozent der Einwohner über 65 Jahre alt  und rund 25 Prozent Rentenempfänger  sind (stand 2011).

2) die Integration von ausländischer Mitbürger

Immerhin leben mehr als 130 verschiedenen Nationen in Unterschleißheim. Für ihre Beteiligung in Form von Ausländerwahlrecht auf Kommunaler Ebene hat sich Jürgen Radtke (Bundnis 90/die Grüne) ausgesprochen.

3) Unterschleißheim als Wirtschaftsstandort
Mit 53 Millionen Euro ist die Gewerbesteuer die höchsteeinnahmequelle der Stadt. Während sich Christoph Böck stark für mehr Anreize für Unternehmen machen will, sprach sich Jürgen Radtke (Bundnis 90/die Grüne) gegen weitere Gewerbeansiedlungen aus. Aufgrund der Begrenzten der Fläche sollen stattdessen  Gewerbegebiete wieder  in Wohngebiete umgewandelt werden.
4. Die Verkerhrsituation

Unterschleißheim weist Rund 16000 Arbeitsplätze auf.  Rund 9000 Auspendler  und 13,461 Einpendler (2011).
Obgleich alle Kandidaten der Meinung waren, dass diese Verkehrsituation verbesserungswürdig ist, so hatte jeder seine ganz persönliche Lösung. So würde sich die Frau Weinzierl für den Ausbau der Heimarbeit einsetzen, Jürgen Radtke eher für die Benutzung  öffentlicher Verkehrsmitteln und Martin Reichart für die Verbesserung der Einkaufsmöglichkeit durch den Bau der Einkaufszentren an richtigen Stellen.
5. Die Verschönung der Bezirkstrasse
Herr Böck bekräftigte erneut seine Vision hier eine Flaniermeile errichten zu wollen um mehr Leben zu erwecken. Um die Bezirkstraße attraktiver für die Bürger zu machen.

Im Publikum, das zwar nur ein Bruchteil der Wahlberechtigten ausmachte, war jedoch nicht klar heraus zu lesen für welchen Kandidat Unterschleißheim tendiert. Stattdessen  war der  Zuspruch Themen- und Argumentationsbedingt. Insofern bleibt der Ausgang der Bürgermeisterwahl meines Erachtens noch offen.

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Du président de la république au Prisonnier

Posted in africa, Democracy, french post, Sub-Saharan Africa, worth reading on Januar 21st, 2013 by valerie

La Descente aux enfers des chefs d’état africains

Il s’appellent: Laurent Gbagbo, Charles Taylor, Hissène Habré, Hosni Moubarak…

Qu’ont-ils en commun?

Ils sont  africains, Ex- présidents de la république  en  Côte d’Ivoire, au Libéria, au Tchad et  en Egypte respectivement et aujourd’hui prisonniers.

Chef d’accusation?

Laurent Gbagbo: Crime contre l’humanité et Crime de guerre

Charles Taylor: Crime contre l’humanité et crime de guerre

Hissène Habré: Crime contre l’humanité

Hosni Moubarak: Crime contre l’humanité, Meutre et tentative de meurtre

Vues les méthodes de represaille dont usent encore certains Chefs d’états africains pour la concervation et l’accès au  pouvoir on a l’impression que ceux-ci ne sont pas encore arrivés au 21ème siècle dans lequel tous les moyens ne sont pas nécessairement bons quelque soit leur efficacité.

Sans doute marqués par le contexte  dans lequel ils vivaient, certains philosophes entre autres Nicolas Machiavel (le prince) et Jean Paul Sartre (les mains sales) ont dans leurs écrits entrepris  de donner des conseils concernant les moyens necessaires permettant d’acceder  au pouvoir ou alors de le conserver.

Ces oeuvres que les dirigeants africains ont sans doute eu à lire  dans le cadre de leurs études, semblent les conduire à la déroute. Si les méthodes de represaille étaient considérées comme legitimes au XVIe siècle, lors de la parution du Prince par example  il n’en est pas le cas au XXIe Siècle ou les droits de l’Homme prévalent et ou  la guerre est désormais considérée comme „ultima Ratio“.

S‘ inspirer des oeuvres d’une époque où les règles de jeux,  les sociétés et les données étaient autres pour faire de la politique dans un contexte moderne, à l’ère de la mondialisation et de la communication aboutit forcément à la perdition.

En fait vue leur l’âge avancé, il est désormais difficile à certains Présidents africains de s’accommoder au monde actuel qui change en une vitesse vertigineuse. Au lieu d’admettre que leur époque est dépassé et de transmettre les rênnes à une génération plus jeune et plus moderne à temps et de quitter le pouvoir dignement,  ils s’y accrochent tel un naufragé à sa bouée en usant de tous les moyens necessaires pour le conserver.  Ce n’est donc pas étonnant que ces derniers finissent derrière les verroux.

Le plus surprenant cependant est que les Chefs d’état en exercice n’ent tirent pas Leçon…

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Cameroun – Corruption et économie

Posted in africa, Democracy, economic policy, french post, Innenpolitik, Intergrationspolitik, Wirtschaftspolitik, worth reading on Dezember 1st, 2011 by valerie

L‘ Opération épervier serait-il entrain de porter des fruits?

Un regard sur l’indice de perception de la corruption publié par Transparency International pour l’année 2011 en fait preuve. Les efforts du gouvernement Camerounais sur sa lutte acharnée contre la corruption plus connue sous le pseudonyme  „Opération épervier“, sont effectivement entrain de porter des fruits.

Alors que  le Cameroun occupait le 146 ème rang sur les indices de 2009 et 2010 avec 2,2 respectivement sur l’échelle de corruption de cette agence non gouvernementale, ce dernier se retrouve classé sur le 134 ème rang parmis les 183 pays observés en 2011 avec 2,5  sur l‘ échelle de corruption. Donc un bond remarquable vers la transparence. Ce qui sous entend que la diminution de la corruption au Cameroun est sur la bonne voie.

Malgré ce progrès,  le Cameroun demeure néanmoins un pays  très corrumpu et jouit par conséquent d‘ une très mauvaise réputation sur le point de vue international. Le dégré de transparence étant entre autres l’un des critères essentiels suivant lesquels les bailleurs de fond étrangers, orientent leur décision d’investir dans un pays ou non, le Cameroun se trouve donc être non attaractif non seulement pour les bailleurs de fond étrangers mais aussi pour les touristes.  Ce qui est néfaste pour son développement économique.

La lutte contre la corruption devrait donc être non seulement plus virulente mais aussi et surtout partie intégrante du plan d’action pour la relance économique du pays.

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Cameroun: gaspillage du Grand potentiel économique

Posted in africa, Democracy, economic policy, french post, off topic, politics, Sub-Saharan Africa, Wirtschaftspolitik, worth reading on November 16th, 2011 by valerie

Ne pas se développer lorsqu’on en détient le potentiel est un délit, mais regesser c‘ est un crime.

L’une des raisons justificatives de la possession des colonies par les colons était entre autres l’incapacité des autochtones à mettre en valeur les richesses dont la nature  leur avait gratifié.

Bref l‘ incapacité de création de richesses. La création de richesse étant la Conditio cine qua non pour le développement économique durable mais aussi pour l‘ élevation du niveau de vie des populations.

Après avoir passé plus d’une dizaine d’années sans retouner au Cameroun, j’ai été choquée de constater qu’au lieu de se développer ce dernier était plutôt entrain de regresser tant sur le plan politique que sur le plan économique.

Sur le plan économique

Avant mon départ pour l’Allemagne je n’avais jamais été à Douala. Cette ville historique et capitale économique où s’est jouée la colonisation du Cameroun. Ayant tant rêvé de visiter cette ville, mon retour au Cameroun en août/Septembre 2011 s’est donc fait sur Douala que j’ai donc eu la chance de visiter pour y avoir  passé quelques jours.

S’il est vrai que grâce à son caractère de ville portuaire, Douala  est la porte du Cameroun vers le monde  et abrite pour ainsi dire diverses sociétés pour la plupart  maritimes, son état général à titre de capital économique est déplorable  à mon avis. Il en est de même de Yaoundé la capitale politique.

Parlant surtout de l‘ infrastructure routière, de transport, de  télécomunication et touristique. Facteurs économiques indispensables  non seulement pour attirer des bailleurs de fond étrangers nécessaires pour impulser le dévelopement économique. Mais aussi pour l’augmentation de la productivité en soi.

Sur le plan politique

Août et septembre 2011 étant les mois qui précédaient l’élection présidentielle du 9 octobre 2011 auraient pu être le point vif de la campagne électorale ou différents candidats déploient leur dernière  énergie pour convaincre les électeurs encore non résolus.

À ma grande surprise les rares affiches électorales  étaient – contrairement à l’élection présidentielle de 1992 où on voyait des candidats comme John Fru Ndi „Social Democratic Front“ (SDF) et Maigari Bello Bouba „Union Nationale pour la Démocratie et le Progrès“ (UNDP)  entre autres –  uniquement celle du Président de la république Paul Biya“Rassemblement démocratique du peuple Camerounais“ (RDPC).

Même si je ne connais pas les actuels protagonistes de l‘ opposition Camerounaise, cette campagne électorale aurait été l’occasion tout au moins de découvrir leur visages mais il n’en fût malheureusement rien. Parlant donc d’un regressement politique et démocratique.

Lorsque je lis donc les propos selon lesquel le président de la république Paul Biya penserait

“ que l’échec des stratégies du gouvernement camerounais pour relancer l’économie et réduire le chômage «revient aux techniciens et autres économistes qui ont été incapables de proposer une stratégie camerounaise dans la mondialisation.“

Alors je me rends compte que la correlation entre Politique et l’économie n’a pas encore été bien assimilée.

Le climat politique est un facteur très déterminant sur la décision d’investir ou non.  Ce facteur ne concerne pas seulement les  bailleurs de fond étrangers. Il en est de même des nationaux.
L’incertitude sur la vie politique du pays, le semblant de stabilité qui en fait est concu comme une bombe à retardement décourage toute personne avec des intentions d’investir au Cameroun.  Personne n’aimerait investir s’il n’est pas convaincu du fait que cette investissement lui apporterai le profit dans l’avenir.

En fait la meuilleure et parfaite stratégie économique ne valent rien s’il existe une incertitude sur la stabilité politique du pays. C’est comme bâtir une maison sur du sable. Pour le moment la politique a omi de mettre en place un système politique solide et convaincant  et favorable pour les bailleurs de fond.

La discussion inlassable  sur l‘ éventuelle succession de Paul Biya en est la preuve.

La réponse à la question de savoir  pourquoi le Cameroun ne prospère t-il pas malgré son grand potentiel tant humain que naturel réside donc essentiellement sur l’éfficacité de son système politique.

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