Verlorene Jahre und Generationen der Kolonialen Epoche

Posted in off topic on Februar 5th, 2010 by valerie

“Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen wurden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt wurden, worunter Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit sind. Dass zur Versicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingeführt worden sind, welche ihre Rechte ihre gerechte Gewalt von der Einwilligung der Regierten herleiten…”

Die  in dieser Aussage enthaltene Unveräußerlichkeit der Menschenrechte lag nicht nur der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung (4. Juli 1789) zugrunde. Sie rechtfertigte auch die verschiedenen in Europa darauffolgenden Revolutionen. Zum Beispiel die französische Revolution 1789. Sie hat die Völker Europas jedoch nicht daran gehindert andere Völker zu bezwingen und sie in ihre Knechtschaft in Form von Kolonialisierung zu nehmen und  sie sowohl wirtschaftlich als auch psychologisch auszubeuten. Der gesamte afrikanische Kontinent kann davon ein Lied singen. Ein Lied von fast einem Jahrhundert Arbeit unter grausamen Bedingungen der Sklaverei für das wirtschaftliche Wohlergehen und Bereicherung der Koloniebesitzern.

Nach verschiedenen Umwälzungen in der Weltgeschichte (von dem Ersten bis zum Zweiten Weltkrieg über den Kalten-Krieg) haben die meisten Länder Afrikas 1960 ihre Unabhängigkeit wieder erlangt.

Ein halbes Jahrhundert ist es nun her und verschiedenen Afrikanischen Länder können auf eine miserable Bilanz zurückblicken.

Mit den  prominenten Bezeichungen, wie “Krisenkontinent”, Verlorener Kontinent und Vergessener Kontinent, macht Afrika  Schlagzeilen wenn es um Kriege, Katastrophe, Krankheiten, Kindersoldaten, Korruption, Staatszerfall sowie Kapital- Menschenflucht  und dergleichen geht.

Bei Statistiken und Rankings besetzt er nach wie vor extreme. Er ist somit entweder Spitzenreiter oder Schlusslicht. Spitzenreiter ist er wenn es um Krisen geht etwa Armut, Kriege, Seuche, Hungersnöten, Krankheiten, Korruption Kapital- und Menschenflucht. Schlusslicht ist Afrika im Hinblick auf Lebensstandard bzw. menschliche Entwicklung spricht: Infrastruktur, Gesundheit, Bildung, Einkommen Wirtschaft…

Ist diese Aufzählung alles, was Afrika ausmacht? werden die Wahre Schätze Afrikas nicht von dieser Hülle überdeckt, deren Sichtweise bewusst oder unbewusst eingeschränkt wird?

Afrika wird zumeist an westliche Industriestaaten gemessen und von einige wenige Ausnahmen abgesehen rangieren die Länder dieses Erdfleckes unter den Drittweltländer.

Es wird zumeist gerne vergessen, dass aufgrund der verlorenen Generationen, die mit der Kolonialisierung einhergingen, Afrika einen riesigen Nachholbedarf hat.

Die schon vor der Kolonialisierung existierenden Spaltungen und Konflikte, wurden von der Kolonialisierung nur aufgeschoben, sie haben unter diesen Umständen nicht verarbeitet werden können. In Zuge der Kolonialisierung, sind neue Spaltungen wegen der unatürlichen Grezzihungen entstanden, so dass nach der Entkolonialisierung die Völker Afrikas nicht nur mit alten Kämpfe konfrontiert waren, sondern auch mit den neuen (Grenzkonflikte).

Die Verarbeitung dieser Konflikte erschweren aber die Nationbildung, die Voraussetzung für die allgemeine Entwicklung ist. Während die Afrikaner noch alle Hände voll mit der Verarbeitung der Kolonialisierung und ihr Erbe  haben, entstehen neue Kämpfe (AIDS, Wirtschaftskrisen, Rohstoffschocks), die sie nicht verschnaufen lassen den Fortschritt erschweren gar behindern. Wenn es bedenkt wird, dass die Afrikaner trotz mangelnde Erfahrung  versucht haben, von anfang an

Opération épervier- Règlement de compte ou lutte contre la corruption?

Posted in off topic on Januar 19th, 2010 by valerie

Vues les diférentes proies de “l’opération épervier”,  et la virulence avec laquelle elle opère, on se demande de quelles méthodes cette dernière use pour atteindre ses différentes cibles. Car malgré des arrestations et des condamnations  répétées de différents hauts fonctinnaires, entre autres Jean-Marie Atangana Mebara, Polycarpe Abah Abah, Urbain Olanguena Owono, la gangrène corruption poursuit son cours.  C’est ainsi que loin de se stabiliser, elle grandit plutôt. Selon l’indice de perception de la corruption (2009) de Transparency International,  Si l’ année précédente (2008) le Cameroun occupait  avec un taux de corruption de 2,3 , le 141e rang  sur 180 pays, ce dernier a regressé en 2009 d’un point (2,2)  et a ainsi chuté du 141e au 146e rang.

Il est donc question de définir clairement selon quel principe l’épervier opère. Car  il m’es avis qu’ aucun domaine n’est excempt de corruption, par conséquent l’ assainissement devrait englober tout le système. Pour ce faire il serait avant tout non seulement primordial mais aussi judicieux de pouvoir répondre à la question de savoir où et à quel moment commence la corruption au Cameroun?

A quoi cela servirait-il d’incarcérer certaines personnes pendant que d’autres restent intouchables? ou d’assainir certains domaines alors que d’autres restent atteints?

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Élections présidentielles au Gabon: Jour J. moins 7

Posted in Sub-Saharan Africa, africa, french post, off topic, politics, worth reading on August 24th, 2009 by valerie

Une campagne électorale ne se prépare ni deux mois avant le scrutin ni six mois avant, bref il n’ya pas de délai pour préparer des élections.

Le rolle non seulement de l’opposition mais aussi et surtout celui du  parti au pouvoir devrait consister à convaincre  permanemment l’électeur de son éfficacité en vue de s’assurer toujours sa clientèle et d’être sûr de l’avoir toujours de son côté quelque soit le moment des élections.

De ce fait on attribu deux rôle principaux à une campagne électorale. Elle sert d’une  part  l’animation de sa clientèle de faire valoir ses droits d’électeur et d’aller voter le jour J, d’autre part à gagner les voix des électeurs encore hésitants. Ceci pour dire qu’une grève de faim en vue de report du scrutin, tel que la fait Bruno Ben Moubamba candidat aux élections présidentielles prévues le 30 Août 2009 est complétement sans objet.

En cas de décès il pourra atteindre son objectif car l’article 10 de la constitution de la république du Gabon prévoit  le report du scrutin en cas de décès d’un candidat avant.

Au lieu demener une  greve de faim il aurait été mieux pour l’opposition de présenter un candidat convaincant qui aurait pu servir d’ alternative aux électeurs . En raison du même article 10 qui prévoit un Suffrage majoritaire, la probabilité pour qu’Ali Bongo soit le nouveau président du Gabon dès Septembre 2009 s’augmente. Car les 23 Candidats au lieu  d’orienter les électeurs ne sauront que les dérouter. Ce qui les mènera  directement vers Ali Bongo qu’il connaissent déjà.

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China und Afrika: Partnerschaft auf Augenhöhe oder Weichenstellung für eine erneute Eroberung?

Posted in Sub-Saharan Africa, africa, diplomacy, economic policy, english post, french post, german post, international relations, migration, off topic, politics, worth reading on Juli 23rd, 2009 by valerie

Afrika rückt immer mehr in den Fokus der internationalen Aufmerksamkeit, und dies nicht mehr nur, wie bisher, ausschließlich als Krisen- ja Katastrophenkontinent.

Tatsächlich wurde Afrika bislang zumeist nur mit Chaos, Armut, Krankheit, Hunger, Krieg, Analphabetismus, Korruption, Kapital- und Menschenflucht sowie Staatszerfall assoziert. Gegenwärtig findet eine Korrektur dieser Perspektive statt: Von immer mehr Politiker (wie der Bundespräsident Horst Köhler , der Bundeswirtschaftsminister Karl -Theodor zu Guttenberg oder die Bundeskanzlerin Angela Merkel), Wissenschaftler, Ratingagenturen, Wirtschaftskammern und Unternehmensmanagern wird der Kontinent als potenziell mächtiger und künftig unverzichtbarer Handels- und Kooperationspartner wahrgenommen und dementsprechend gepriesen.

Nicht zuletzt aufgrund der sich weltwiet verschärfenden Rohstoffkonkurrenz gewinnt der Schwarze Kontinent zunehmend an Attraktivität. Dies unterstreicht der 2006 in Peking stattgefundene CHINA-AFRIKA- Gipfel und die Hervorhebung Afrikas auf dem G-8 Gipfel 2007 in Heilligendamm. Der Blick nach Afrika wandelt sich, an die Stelle des Pessimismus tritt ein Verhalten-vorsichtiger Optimismus.

Afrika ist somit im Rampenlicht des Weltgeschehens katapultiert worden.

Während des Westen nach dem Kalten-Krieg seinen Einfluss auf dem Kontinent reduzierte und Afrika nur noch als wirtschaftliche Randregion und politisch Handlungsunfähig betrachtete -eben vergessener Kontinent-, erkannte das Reich der Mitte die weltpolitische und wirtschaftliche Bedeutung Afrikas und nutzte durch seine offensive und flächedeckende Entwicklungs-, Handels-, Investitions-, Kredit- und Migrationspolitik das Gebot der Stunde, um seine Rohstoff- und Energiesicherung auf dem Schwarzen Kontinent voranzutreiben.

Nun werden in dem Westen die Stimmen laut, die in China nicht nur ein Neokolonialist, sondern auch ein Eroberer und Sklavenhalter sehen und wollen Afrika deshalb vor ihm schützen.

Dabei ist Afrika nach der Entkolonialisierung längstmündig geworden und durchaus in der Lage eigene Entscheidungen zu treffen und seine Kooperationspartnern frei auszusuchen.

Fakt ist, das Schicksal der Afrikaner liegt weder in der Hand des Westens noch in deren Chinas.

Afrika selbst hat die Macht über sein Schicksal zu entscheiden und trägt dafür auch die volle Verantwortung. Je nachdem er sich verhalten wird könnten die drei folgenden Szenarien auftreten:

1. Afrika legt sowohl seine wirtschaftlichen als auch seine politischen Kräfte zusammen, profitiert von der chinesischen Dynamik, betreibt eine einheiliche Außenpolitik, sowohl mit China als auch mit dem Westen und meistert gemeinsam die Herausforderungen, lernt mit einer Stimme zu sprechen.

Die Afrikanische Union und Einheit wird ernsthaft und ohne Vorbehalt vollzogen. Der Kontinent steigt in der Folge als gleichberechtigte Weltmacht auf.

2. Aufgrund der Ungleichverteilung der natürlichen Ressourcen profitieren nicht alle Länder Afrikas südliche der Sahara von dem einsetzenden Industrialisierungsprozess gleichermaßen. Die Einigung der Afrikaner im Hinblick auf die afrikanische Union ist nicht in Sicht.

Einzelne Staaten setzen auf Alleingänge, profilieren sich auf Kosten anderer Staaten und bilden sich zu hegemonialmächte heran.

Die bereits existierenden regionalen Zusammenschlüsse, wie die Zentralafrikanische Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft (CEMAC) und die Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA), verfestigen sich. Diese Option dürfte weder nachhaltige Sicherheit noch dauerhafte Stabilität bieten, da die Instabilität in den abgehängten Nachbarstaaten zur Destabilisierung dieser Systeme führen würde.

3. China übernimmt dank der Einbürgerung der auf dem afrikanischen Boden immer hoher werdenden Zahl seiner Landsleute undihre dadurch entstandenen Partizipationsrechte, nach der wirtschaftlichen auch die politische Kontrolle über Subsahara Afrika. Der Rückfall in den kolonialen Imperialismus ist eingeleitet: Kampf um Rohstoffe, menschliche Ressourcen und Territorien. Afrika unter fremder Herrschaft.

Afrika hat also die Wahl und wird entweder die richtigen Entscheidungen oder die falschen für sich treffen. Da die Machthaber der alten Generation es versäumt haben die richtige Entscheidungen für das Gemeinwohl zu treffen, liegt nun in der Verantwortung der jüngeren Generation dies zu schaffen.

Was China angeht macht es nur, das was jedes Land auf der  Internationalen Arene macht: konsequent seine eigene Interessen vertreten.

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AIDS: Das Trojanische Pferd auf dem afrikanischen Boden!

Posted in africa, german post, off topic on Juli 3rd, 2009 by valerie

Der wohlbehütete Feind!

Unter den Hauptursachen der rasanten Aidsverbreitung in Afrika, wird neben dem Leugnen der Existenz dieser Immunschwächekrankheit, die prekären Lebensverhältnisse und die Ignoranz, das große Schweigen darüber gezählt. Denn in Afrika, wo sie die meisten Opfer verursacht kann man ziemlich so an alles sterben, nur nicht an AIDS. Die meisten Kranheiten werden offengelegt, Aids dagegen wird in den Familien solange thematisiert, wie es bei dem Nachbar vermutet wird. Kommt tatsächlich ein Aidsfall in der eigenen Familie vor, dann wird Schweigen das höchste Gebot.

Warum ist es so?

Weil Aids hier nach wie vor als eine Scham-, eine unethische und unsittliche Krankheit behandelt wird, eine Krankheit an die man lieber stirbt als das man sich als Aids-infizierter outet. Desweiteren kommt eine Aidsdiagnose zumeist ein Todesurteil gleich.

Die öffentliche Medien haben in weiten Teilen des Kontinents die Aufkärung zwar aufgenommen, in engen privaten Kreise wird Aids jedoch weiterhin tabuisiert.

Durch das Schweigen aber nehmen sich die Menschen selbst die Chance zur einer rechtzeitigen Behandlung, zumal diese gerade von den meisten afrikanischen Regierungen übernommen werden. Sie verkürzen somit womöglich ihr eigenes Leben, das  mit einer rechtzeitigen Behandlung hätte verlängert werden können.

Selbst über den Tod hinaus wird geschwiegen. Dieser wird zum Teil auf dem Konto der Hexerei verbucht, was den hinterbliebenen Freunden, Bekannten, Nachbarn und selbst den Familienmitglieder, die Chance raubt sich vor diesem “lautloser Killer” in acht zu nehmen. Denn spätestens, wenn Aids durch das jahrelange Leiden und durch den anschließenden Tod eine Gestalt nimmt und auch als solche anerkannt wird, werden die Menschen begreifen, das es sich bei Aids nicht um ein Phantom handelt.

Aids dezimiert die afrikanische Bevölkerung!

Laut Barthlomäus Grill (Afrika-Korrespondent der Zeit), fielen dem Erreger seit seiner Entdeckung 1981 rund 20 Millionen Menschen zum Opfer. Er prognostiziert, dass die Pandemie in 20 Jahren mehr Leben ausgelöscht haben wird als der zweite Weltkrieg. Bedenkt man, dass die Immunschwächekrankheit die meisten Opfer bisher auf dem Schwarzen Kontinent verursacht, dann gibt es durchaus Grund zur Besorgnis für den längerfristigen Erhalt der Lebensgrundlagen in Subsahara Afrika.
Statistiken der Weltbank zufolge waren zum Beispiel 2007 weltweit 33 Millionen Kinder und Erwachsene an Aids erkrankt. Allein in den Ländern südlich der Sahara waren es 22 Millionen. Im selben Jahr gab weltweit 2,7 Millionen Neuinfizierungen, das Afrika südlich der Sahara nahm mit einem Anteil von 1,9 Millionen den Spitzenplatz ein.
Was die Todesfälle anbelangt, starben weltweit zwei Millionen Menschen an Aids, drei Viertel davon waren Afrikaner.
Diese Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache und haben eine klare Botschaft. Fakt ist: Eine in weiten Teilen erkrankte Bevölkerung würde höchstwahrscheinlich zu einem wirtschaftlichen und politischen Kollaps führen, dessen Folge die Beeinträchtigung der Selbstversorgungsfähigkeit und die Destabilisierung des gesamten Kontinents wäre.
Deshalb muss den Menschen erklärt werden, dass das Aids-Phänomen einem “Trojanischen Pferd” ähnelt, das den Abdruck des Feindes trägt, der sowohl unsichtbar als auch unberechenbar ist. Dem es deshalb gilt den Garaus zu machen. Dies geschieht nur dann, wenn darüber offen gesprochen wird als Betroffene, als Lehrer, als Erziehungsbeauftragte, als Eltern, als Geschwister, als Regierung, als Freund oder Freundin. Als verantwortungsbewusster Mitbürger, der besorgt ist um die Zukunft seines Vaterlandes und seines Kontinents.
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