Unbezähmbarer Rüstungswettlauf!

Die Interpretation von  SIPRI ’s  Bericht lässt erkennen, dass  selbst in dem Globalisierungszeitalter, in dem die Welt eng zusammengerückt ist, die militärische Sicherheitskomponenten nach wie vor eine herausragende Rolle in der Sicherheitspolitik der jeweiligen Staaten spielt.

So sind die Militärausgaben global seit 1999 um 45 Prozent auf 1,46 Billionen Dollar gestiegen. Dies spiegelt  das Verlangen der Staaten wieder, die aufgrund des Sicherheitsdilemmas darauf aus sind ihre Macht in diesem Bereich ständig auszubauen. Und das obwohl es behauptet wird, dass die Wahscheinlichkeit eines Krieges im 21. Jahrhundert sich angeblich signifikant verringert hat.

Die sogennanten neuen Gefahren, wie der Terrorismus zum Beispiel dienen als Deckmantel, für die Rechtfertigung des aktuellen Rüstungswettlaufs. Dabei kann das militärische Arsenal nur bedingt gegen den Terrorismus eingesetzt werden, da der Terrorismus  kein herkömmlicher Feind ist und dementsprechend nicht effizient durch Rüstung bekämpft werden könne.

Es gibt weder lokaler abgrenzbarer Territorium das den Terroristen zugeordnet werden kann, noch ein terroristisches Volk oder terroristischen Staat. Kurz gesagt auf Terrorismus können keine völkerrechtlichen Methoden angewendet werden. Da der Terrorismus so ziemlich alles sein kann, aber kein völkerrechtliches Subjekt.

Fazit: den Kampf gegen den Terrorismus bedarf andere Methoden und der Rüstungswettlauf ist keine Lösung für diese Gefahr.

Die eigentliche Gefahr deren Antwort das Wettrüsten hier darstellt heißt: Kampf um Macht.

Dieses Machtstreben das sich besonders mit dem Aufstieg Chinas bemerkbar macht (Militärausgaben mittlerweile auf Platz 2 nach den USA) , führt die USA dazu, die militärische Kluft auszubauen (2003:  40 Prozent der weltweiten Verteidigungsausgaben, 2008 trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise 41,5 Prozent) um somit ihre herausgehobene Position beizubehalten.

Die Sache ist nur die:
Da der Mensch ein Nutzenmaximierer ist,  werden sich diese Investitionen  irgendwann lohnen müssen, in dem dieses ganzes Arsenal von Waffen  zum Einsatz kommen müssen, damit ihrer Herstellung nicht um sonst gewesen ist.

Die verschiedenen Theorien loben die positiven Effekten,  des Rüstungswettlaufs, der Nuklearwaffen und der Atombombe und sehen die Chance der Verringerung der Kriege. Ich glaube jedoch, dass Krieg in dieser Beziehung eher nur verschoben wird.

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